Hifi & Audio

Stereoanlagen/Musikanlagen & Zubehör

Kompaktsysteme werden heute mit weitaus mehr Funktionen geliefert als Radio, CD und Kassettenwiedergabe. Internetradio und USB-Anschlüsse gehören mittlerweile zur Grundausstattung. Auch ohne tiefgreifende Technik-Kenntnisse lässt sich in jedem Zuhause ein flächendeckendes Netz zum Musikhören aufbauen, sodass man aus jedem Winkel des Hauses mit den verschiedenen Geräten auf die Musikdatenbank auf dem heimischen Server zugreifen kann.

Hifi/Audio-Kaufberatung

Anschlüsse für iPod und Co. sind in fast jeder Anlage vorhanden und die meisten Systeme lassen sich außerdem an Heimkinosysteme anschließen und verfügen meist über mehr als zwei Lautsprecher, sodass der bekannte 5.1 Sound für einen realistischen räumlichen Klang sorgt.

Hifi & Audio
1/1

Auch ohne tiefgreifende Technik-Kenntnisse lässt sich in jedem Zuhause ein flächendeckendes Netz zum Musikhören aufbauen.

Auf was beim Kauf einer Hifi Anlage allerdings zu achten ist, welche Unterschiede in der Technik es gibt und welches System wirklich seinen Preis wert ist, ist nicht einfach zu beantworten. Für den Kauf lohnt es sich, ein wenig Fachkenntnis mit zu bringen, damit der Kauf nicht schnell zum Frust wird und die Anlage für lange Zeit Hörgenuss verspricht.

Stereoanlagen und Komplettsysteme

Natürlich gibt es jede Menge unterschiedliche Anlagentypen. Für jeden Anspruch ist auf dem Markt das Richtige dabei, doch vorerst gilt es zu unterscheiden, welche Anlage die Richtige ist. Neben dem persönlichen Budget entscheidet daher auch die geplante Nutzung und die räumlichen Gegebenheiten. Zu beachten ist, dass eine große Heimkinoanlage nicht für kleine Studentenzimmer geeignet sind, genauso wird eine Kompaktanlage jedoch auch nie den gewünschten Klang in einem großen Wohnzimmer erreichen. Es gilt also situationsbedingt und je nach Größe des Einsatzraums die richtige Entscheidung für die passende Anlage zu treffen.

Kompaktanlage

Eine Kompaktanlage entspricht genau dem, was der Name vermuten lässt: sie ist klein, handlich und dementsprechend günstiger als große Musikanlagen. Sie sind der HiFi Anlagentyp, der in den meisten Kinder- und Jugendzimmern steht, aber auch in Gartenlauben, Küchen oder kleinen Wohnzimmern eine gute Figur macht. Kompaktanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle verfügbaren Funktionen in einer Hauptkomponente vereinen, zwei zusätzliche Lautsprecher sorgen bei einer Kompaktanlage für den nötigen Klang. Das Ganze ist dadurch besonders platzsparend und sieht zudem modern und schick aus.

Kompaktanlagen werden mittlerweile von vielen Herstellern angeboten und sind in den verschiedensten Preisklassen zu finden. Einsteigermodelle bieten meist nur die nötigsten Funktionen, wie das Abspielen von CDs und das Empfangen von Radiosignalen. Eine Kassettenfunktion ist ebenfalls in den meisten Modellen enthalten, was durchaus für den ein oder anderen nostalgischen Moment nützlich sein mag. Günstige Modelle verfügen in der Regel lediglich über ein Gehäuse aus Plastik, was zwar preisbewusst ist, allerdings schnell zu Ärger über den schlechten Klang führt. Da Plastik mitschwingt, verändert sich der Ton aus den Lautsprechern, was zur Folge hat, dass die Musik gedämpft oder verzerrt klingt. Wer also viel Musik hört, sollte etwas mehr Geld investieren und auf Stereoanlagen mit Metallgehäusen und Holzlautsprechern zurück greifen. Diese sehen außerdem sehr viel edler aus und verleihen jedem Regal das gewisse Etwas.

Die typische Kompaktanlage vereint CD-Spieler, Radioempfänger und häufig auch noch ein Kassettendeck in einer einzelnen Hauptkomponente. Moderne Anlagen bieten zusätzlich die Möglichkeit des Anschlusses von USB-Stick oder externer Festplatte, was es möglich macht auch MP3s abzuspielen. Zusätzlich können häufig auch iPods und andere tragbaren Musikspieler angeschlossen werden und die Lautsprecher dadurch auch ohne lästigen CD-Wechsel genutzt werden. Da in der heutigen Zeit die meisten Songs sowieso nur noch als MP3 auf dem Computer gespeichert sind und die wenigsten Menschen noch CDs kaufen, ist diese Funktion durchaus praktisch im Alltag.

Design-Anlage

Die Design-Anlagen spielen da schon in einer ganz anderen Liga, besonders preislich sind sie den einfachen Kompaktanlagen um Welten voraus. Sie zeichnen sich durch ein besonders durchdachtes, modernes und teils sogar künstlerisches Design aus. Häufig überzeugen sie durch edle und teure Materialien, die sichtbar am Gehäuse und in den Lautsprecher verbaut sind, und die dadurch zusätzlich zum edlen Aussehen beitragen. Generell kann eine dieser Musikanlagen sowohl eine Stereoanlage als auch ein ganzes Heimkinosysteme sein.

Vor allem in moderne Wohnzimmer, die ohnehin bereits einen durchdachte Stil beweisen, fügen sich Design-Anlagen optimal ein. Neben ihrem außergewöhnlichen Äußeren, wissen auch die inneren Werte von Design-Anlagen zu überzeugen. Sie bieten qualitativ hochwertige Komponenten und ein sehr gutes Audio Erlebnis. Dementsprechend ist eine gute Design-Anlage eine Anschaffung für die weitere Zukunft. Moderne Anlagen in diesem Segment bieten meist zusätzlich eine integrierte Docking-Station, also einen Steckplatz, für gängige MP3-Player. Bei vielen Anlagen wird jedoch nur der iPod unterstützt. Dies sollte vor dem Kauf einer Anlage unbedingt überprüft werden, vor allem, falls die Anlage mit einem anderen tragbaren Musikspieler genutzt werden soll. Zusätzliche Wiedergabe-Optionen mit extra Bass und Einstellungen für Klassik, Pop oder Rock unterstützen das Klangerlebnis zusätzlich. Größere Design-Anlagen bieten zudem häufig mitgelieferte Fernbedienungen, die alle nötigen Funktionen auch vom Sofa aus bedienen lassen.

Besonders namenhafte Hersteller wie Grundig oder Sony bieten Design-Anlagen an, da für den vergleichsweise hohen Preis schließlich auch einiges an Qualität vom Kunden verlangt wird. Kunden legen schließlich nicht nur Wert auf guten Klang, sondern auch auf ein gutes Aussehen im Wohnzimmer und ein möglichst stimmiges Gesamtbild im Wohnzimmer. Deshalb sind viele Modelle in verschiedenen Farben erhältlich, wobei zu den häufigsten weiß und schwarz in Klavierlackoptik oder der klassische Alu-Look gehören. Diese wirken in modern eingerichteten Wohnzimmern besonders edel und zeitlos.

Heimkinosystem

Zur Krönung der Stereoanlagen gehören unumstritten die Heimkinosysteme. Meist mit einem vollen Klangbild, das mit fünf oder mehr Lautsprechern erzeugt wird, bieten sie tatsächlich ein Erlebnis wie im Kino. Genutzt werden sie in der Regel zum Anschluss an Fernseher, Spielkonsole und BluRay-Player, doch auch eine normale Stereoanlage mit CD-Spieler und Radioempfänger lässt sich meist problemlos integrieren. Heimkinosysteme gibt es mittlerweile in den verschiedensten Preis- und Qualitätsklassen, sodass auch im kleinsten Wohnzimmer und mit niedrigem Budget für tollen Klang gesorgt werden kann.

Beim Kauf von Heimkinosystemen muss auch einiges geachtet werden. Zunächst einmal steht die Entscheidung an, ob ein komplettes System gekauft wird oder die Komponenten einzeln und mit der Zeit angeschafft werden sollen. Letzterer Fall bietet natürlich den Vorteil, dass das System beliebig erweitert werden kann, also zunächst erst ein 2.1 System eingerichtet wird, das mit der Zeit auf ein 5.1 oder sogar 7.1 System erweitert wird. Zudem kann der Geldbeutel vorerst geschont werden, da immer nur nach Bedarf Lautsprecher hinzu gekauft werden. Komplette Heimkinosysteme liegen aber ganz klar mehr im Trend und sind zudem perfekt aufeinander abgestimmt. Zudem bieten sie den Vorteil, dass die meisten Anschlusskabel bereits vorhanden sind und optimal auf die einzelnen Komponenten zugeschnitten sind.

Entscheidet man sich für das komplette Heimkinosysteme, sollte man sich als nächstes Gedanken über die Anzahl der Kanäle machten. Traditioneller Stereoton kommt über zwei separate Kanäle zum Zuhörer, also 2.1 Ton. Für satten und realistischen Kinoklang wird in der Regel aber auf den 5.1 Surround-Sound zurück gegriffen. Er bietet im Allgemeinen 5 Hauptkanäle und einen zusätzlichen Kanal für tiefe Tonfrequenzen. Die Lautsprecher werden im Kreis um den Zuhörer aufgestellt: zwei Boxen vorne, zwei Boxen hinten und ein Hauptlautsprecher direkt vor dem Zuhörer. Darüber hinaus bietet sich noch die Möglichkeit auf 7.1 Surround-Sound zurück zu greifen. Hier gibt es entsprechend zwei weitere zusätzliche Tonkanäle. Anlagen mit diesem Feature sind allerdings nicht die Regel und die meisten Heimkinosysteme bieten zur Zeit den 5.1 Ton.

Wer sich allerdings eine Heimkinoanlage im heimischen Wohnzimmer aufstellen möchte, sollte vorher auch darauf achten, dass genügend Platz und entsprechende Befestigungsmöglichkeiten für die Boxen im Raum vorhanden ist. Außerdem wollen die Kabel auch verstaut werden und nicht jeder Raum bietet entsprechende Gegebenheiten um einen Kabelsalat zu verhindern. Vor dem Kauf ist also ausführliches Ausmessen gefragt, damit die Wunschanlage auch optimal in das eigene Wohnzimmer passt.

Viele Heimkinosysteme werden zusammen mit einem BluRay-Player verkauft, der zudem die Wiedergabe von CDs erlaubt und außerdem Anschlüsse für USB-Geräte und MP3-Player bietet. Das erleichtert die Aufstellung zu Hause natürlich erheblich, bringt aber auch einige Nachteile mit sich. Wer die Musikanlage hauptsächlich für die Wiedergabe von Audio verwenden möchte, kann hier mit erhöhten Stromkosten rechnen, da das Abspielen im Laufwerk des BluRay-Players natürlich nicht besonders energieeffizient ist. Auch ein zusätzliches Kassettendeck bieten Heimkinoanlagen in der Regel natürlich nicht.

Während Heimkinosysteme in der Vergangenheit zu den teureren Anschaffungen gehörten, gibt es ordentliche Systeme von namenhaften Herstellern jetzt bereits für wenige hundert Euro. Ein Besuch im nächsten Elektronikmarkt lohnt sich hier jedoch, um die klanglichen Unterschiede zwischen einzelnen Systemen mit eigenen Ohren zu begutachten.

Internetradio

In Zeiten von Internet und Internetradio ist der Empfang von Internetradiosignalen mit einer Musikanlage natürlich ein wichtiges Thema. Während die meisten Stereoanlagen lediglich einen klassischen Radioempfänger mitliefern, gibt es mittlerweile eigene Geräte mit denen man Internetradio empfangen kann und so seine Lieblingskanäle problemlos anhören kann. Die Geräte sind in der Regel recht handlich, sehen schick aus und verfügen über ein LCD-Display, das die direkte Wahl des gewünschten Senders zulässt. Zusätzlich bieten viele Modelle auch die Möglichkeit über eine mitgelieferte Software direkt am Computer eine Liste der favorisierten Internetradiokanäle auszuwählen und diese Daten an das Radio zu senden. Neben unzähligen deutschen Kanälen lassen sich so auch Radiosignale aus der ganzen Welt empfangen.

Besonders Heimkinoanlagen verfügen mittlerweile häufig über einen eingebauten Internetradioempfänger. Erstes Kriterium dafür natürlich: der Wlan-Anschluss. Ist dieser nicht gewährleistet, ist auch kein Internetradio zu empfangen. Da Internetradios meistens mit mindestens über hundert Euro zu Buche schlagen, sollte die Anschaffung allerdings wohl überlegt sein. Zum Empfang der klassischen Radiosender reicht auch der eingebaute Empfänger in den meisten Stereoanlagen völlig aus. Für den sporadischen Genuss von Internetradiosendern genügt auch ein Computern mit angeschlossenen Lautsprechern. Nur wer ausländische oder besonders spezielle Radiosender empfangen möchte, sollte tatsächlich auf Internetradios zurück greifen.

Beim Kauf eines Internetradios gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst sollte am geplanten Standort des Gerätes die Verfügbarkeit des Internets sichergestellt werden. In der Regel funktionieren Internetradios mit Wlan, also ohne festen Kabelanschluss, was praktisch ist und für Ordnung sorgt. Vor dem Kauf also einfach mal mit Smartphone oder Notebook testen, wie gut der Empfang am gewünschten Stellplatz ist. Wer jedoch auf einen Anschluss per Lan-Kabel zurück greifen möchte, sollte besonders auf die Verfügbarkeit eines solchen Anschlusses beim gewünschten Gerät achten, dieser ist nämlich kein Standard mehr. In diesem Fall sollte zusätzlich beachtet werden, dass vom Router aus ein Kabel bis zum Standort des Internetradios verlegt werden muss. Um das Verlegen eines langen Kabels zu vermeiden, bleibt nichts anderes als das Internetradio in der Nähe des Routers aufzustellen. Dies sollte im Vorfeld beachtet werden und bei Bedarf sollte darüber nachgedacht werden, ob sich zusätzlich die Anschaffung eines Wlan-fähigen Routers lohnt.

Darüber hinaus bieten einige Modelle zusätzlich die Möglichkeit des UKW-Radioempfangs, was im ein oder anderen Fall sicherlich nützlich ist. Einige Geräte erlauben zusätzlich den Fernzugriff über einen Rechner im gleichen Netzwerk, um nicht nur Infos zu Radiosendern auszutauschen, sondern auch Musikdateien vom Computer direkt auf das Radiogerät zu übertragen. Bietet das Radio dann auch noch einen Anschluss für MP3-Player oder iPod lässt sich das Gerät schon fast als komplette Kompaktanlage bezeichnen. Wie bei allen anderen Geräten auch, sollte beim Kauf immer einmal probegehört werden, denn alle Funktionen nützen nicht viel, wenn das Audio Signal letztendlich blechern oder matt klingt.

Radiorekorder

Der gute alte Radiorekorder hatte seine Blütezeit zwar im letzten Jahrtausend, ist aber immer noch beliebt, begehrt und konnte sich trotz der vielen Alternativen durchsetzen. Ausgezeichnet wird ein Radiorekorder vor allen Dingen durch die Vereinigung von Radioempfänger und Kassettendeck in einem handlichen und tragbaren Gerät mit Lautsprechern und Verstärker. Klassischer Weise kann er auch über Batterien betrieben werden, was das Verlegen von Kabeln unnötig macht, und verfügt über etliche Zusatzfunktionen wie etwa Aufnahmefunktion für Kassetten, einem extra CD-Spieler oder Karaokefunktionen. Mittlerweile verfügen Radiorekorder zusätzlich oft über Steckplätze für Speicherkarten für das Abspielen von digitalen Musikdateien.

In der heutigen Zeit sollte sich im Vorfeld klar gemacht werden, dass es für die meisten Funktionen würdige Alternativen gibt. Radioempfänger haben die meisten Stereoanlagen auf dem Markt, auch MP3-Player verfügen in der Regel über einen. Darüber hinaus verbrauchen Radiorekorder im mobilen Betrieb sehr viel Strom, was die Batterie- bzw. Akkukosten und die damit verbundene Umweltbelastung zu einem wichtigen Faktor bei der Kaufentscheidung machen. Die Lautsprecher kommen qualitativ meist auch nicht an Stereo-, HiFi- oder Heimkinoanlage heran. Somit liegt der größte Vorteil des Gerätes darin, dass der Radiorekorder schnell und einfach an einen anderen Ort gestellt werden kann und über Kassettendeck und CD-Spieler verfügt. Er ist also im Grunde eine mobile Kompaktanlage.

Uhrenradio

Jeden Morgen mit dem persönlichen Lieblingssong oder der Stimme des Radiomoderators geweckt werden? Das ist immer noch Alltag in vielen Schlafzimmern und das auch aus gutem Grund. Entspanntes Erwachen und ruhige Musik bevor der Alltagsstress so richtig los geht ist nicht nur gut für die Nerven sondern auch für die Gesundheit. Ein gutes Uhrenradio macht auf jedem Nachttisch eine gute Figur, zeigt immer verlässlich die richtige Zeit, meist digital und mit großen Ziffern, an und bietet einen guten Klang. Neuere Modelle verfügen gleichzeitig über Internetradioempfang oder die Möglichkeit des Anschlusses eines MP3 Players. Natürlich verzichten viele Leute heutzutage auf ein Uhrenradio und weichen lieber auf das Smartphone aus, doch es gibt immer noch viele Modelle die keine Weckfunktion mit Radio oder Audio Wiedergabe unterstützen. Zudem ist man immer auf einen voll aufgeladenen Akku angewiesen und das Aufladen einmal zu vergessen kann einem ganz schnell Ärger beim Chef einbringen. Viel einfacher geht das alles mit dem Uhrenradio, das nicht nur gut leserlich die Zeit anzeigt sondern dank Stromanschluss auch jeden Morgen treu die Weckfunktion startet.

Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die LCD Anzeige für die Uhrzeit eine angenehme und nicht zu intensive Farbe hat. Am besten sollte sich die Beleuchtung des Displays individuell einstellen lassen, andernfalls könnte sich die geplante Bettruhe als durchaus schwierig erweisen. Darüber hinaus gibt es auch Uhrenradios die zusätzlich zur klassischen Weckfunktion auch einen Lichtwecker mitliefern. Dieser beginnt bereits eine halbe Stunde vor der eingegebenen Weckzeit schwach zu leuchten und imitiert damit den Sonnenaufgang. Vor allem im Winter oder bei sehr frühen Arbeitszeiten, wie sie beispielsweise im Schichtdienst häufig der Fall sind, sorgt das für ein entspannteres und einfacheres Aufwachen. Zusätzliche Funktionen für die Wiedergabe von Naturgeräuschen sind für Naturliebhaber ein nettes Extra, das jedoch nur wenige Uhrenradios mitbringen.

Ein richtiger Ersatz für Stereoanlage und HiFi ist das Uhrenradio allerdings oft nicht, da die Lautsprecher zu klein und der Klang nicht zufriedenstellend ist. Für die Wiedergabe von Oper oder Rock-CD sollte man also lieber auf eine komplette Musikanlage zurück greifen. Doch für das morgendliche Wecken und das Hören seiner Lieblingssongs oder der aktuellen Nachrichten während man sich anzieht reicht ein Uhrenradio völlig aus.

HiFi-Komponenten

Wer genügend Geld und Interesse am Metier mitbringt, wird sich jedoch nicht lange mit Musikanlagen wie Kompaktanlagen oder Internetradios begnügen. So gut diese Geräte auch sein mögen, für den besten Klang und die individuellsten Funktionen bietet sich die Anschaffung einer HiFi-Anlage aus einzelnen Komponenten an. Beginnend mit einem einzelnen Wiedergabegerät und Lautsprechern lässt sich eine solche Musikanlage beliebig erweitern mit zahlreichen unterschiedlichen Komponenten wie Verstärker, CD-Spieler oder Plattenspieler. Dabei benutzt man heute häufig den Begriff HiFi für jegliche Art von hochwertigen oder professionellen Audio Wiedergabegeräten, ohne zu wissen, was HiFi eigentlich bedeutet. HiFi ist die Abkürzung für "High Fidelity", was der englische Ausdruck für "hohe Klangtreue" ist, und beschreibt im Grunde einen Qualitätsstandard der Tontechnik. Der Begriff wurde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eingeführt um qualitativ hochwertige Audio Wiedergabegeräte auszuzeichnen. Mittlerweile erreichen eigentlich alle Geräte auf dem Markt diesen Standard. Im Allgemeinen beschreibt HiFi in der heutigen Zeit also besonders hochwertige Geräte, die meist aus einzelnen Komponenten zusammengesetzt sind und entsprechend preislich auch zu Buche schlagen.

Besonders im professionellen Studiobereich finden HiFi-Komponenten ihren Einsatzort, aber auch immer mehr Musikliebhaber schätzen eine ausgefeilte und persönlich und individuell zusammengestellte Anlage im heimischen Wohnzimmer. Da der Begriff HiFi mittlerweile für viele verschiedene Geräte gebräuchlich ist und nicht immer Aufschluss über die tatsächliche Qualität gibt, werden besonders hochwertige HiFi Anlagen auch als High End Anlagen bezeichnet. High End steht dabei für die Fähigkeit der Anlage Musik so wiederzugeben, wie sie vom Interpreten aufgenommen und geplant gewesen ist. Der Aufbau einer komplexen HiFi-Anlage ist nicht immer ein Kinderspiel, deswegen sollte man sich im Vorfeld über die nötigen Anschlüsse und Verbindungskabel informieren. Im Zweifelsfall lohnt es sich, einen Profi für die Installation zu engagieren, damit sich das investierte Geld im Endeffekt auch im Klangerlebnis wiederspiegelt. Bei genügend Fachkenntnis und bei kleineren HiFi-Anlagen reicht es meist jedoch aus, sich im Fachhandel zur Installation beraten zu lassen und gegebenenfalls Einzelheiten im Internet nachzuschlagen.

Die meisten HiFi-Anlagen werden klassisch in Turmform aufgestellt. Einzelne Komponenten werden also übereinander gestapelt, was Platz spart und auch gleichzeitig richtig professionell aussieht. Dabei ist es in der Regel kein Problem Komponenten verschiedener Hersteller zu kombinieren. Für die sichere Aufbewahrung der Komponenten lohnt sich daher Anschaffung eines entsprechenden Möbelstücks. Die zugehörigen Lautsprecher werden entsprechend in der nahen Umgebung der Anlage positioniert, abhängig auch von der Menge der Kanäle, die der AV-Receiver unterstützt.

AV-Receiver

Der AV-Receiver ist das Herzstück einer jeden HiFi oder Heimkinoanlage. Er bietet verschiedene Ausgänge für digitale und analoge Video- und Audiosignale, darüber hinaus bietet er den Mehrkanalverstärker, der später für den Anschluss von Lautsprechern und Boxen nötig ist. Die Preisklasse solcher Geräte spielt sich in der Regel im Rahmen von etwa 500 Euro ab, ist jedoch nach oben natürlich offen. Unterschieden wird in der Regel vor allen Dingen nach der Anzahl der verfügbaren Kanäle für den Audioausgang. Wie bereits erwähnt wird dabei unterschieden zwischen 2.1, 5.1 oder 7.1 Systemen. Allerdings gibt es mittlerweile wenn auch selten bereits AV-Receiver die bis zu 11 Kanäle und 2 Subwooferkanäle unterstützen, also einen 11.2 Surround-Sound.

So besteht der AV-Receiver praktisch aus zwei Komponenten. Zum einen ist da der Audio-Video Umschalter. Über verschiedene Anschlüsse können beliebige Abspielgeräte für Audio oder Videosignale angeschlossen werden. Der Receiver hat dann die Aufgabe je nach Bedarf die Signale der Geräte auf Verstärker und Lautsprecher umzuleiten, damit dann das Audio und / oder Videosignal entsprechend ausgegeben werden kann. Angeschlossen werden können beispielsweise CD- und Plattenspieler, Kassettendeck oder USB-Geräte, aber auch VHS, DVD und BluRay-Player werden von AV-Receivern unterstützt. Beim Kauf sollte im Vorfeld also besonders auf die verfügbaren Anschlüsse geachtet werden. Für die Heimkinoanlage ist besonders der HDMI-Anschluss wichtig und für die Nutzung von Geräten wie Spielkonsole oder TV-Receiver ist vor allem das Vorhandensein mehrerer solcher Anschlüsse von Bedeutung. Falls zu wenige HDMI-Anschlüsse vorhanden sind, kann es leicht passieren, dass nicht alle Geräte gleichzeitig angeschlossen werden können. Dies ist im Alltag nervenaufreibend, da je nach gewünschter Nutzung im Vorfeld die Geräte einzeln angeschlossen und umgesteckt werden müssen. Zusätzliche Anschlüsse wie YUV oder S-Video sind besonders für ältere Videowiedergabegeräte wichtig. Die Anzahl der verfügbaren Anschlüsse für Lautsprecher ist durch das entsprechende Mehrkanalsystem vorgegeben. Für Subwoofer gibt es ebenfalls entsprechende Anschlüsse. Je mehr Anschlüsse der AV-Receiver hat, desto vielfältiger sind schließlich die Einsatzmöglichkeiten. Auch für die Erweiterbarkeit spielen die Anschlüsse eine wichtige Rolle.

Haben Sie zusätzlich vor einen Plattenspieler anzuschließen, sollten Sie beim Kauf besonders vorsichtig sein. Mittlerweile haben nur noch wenige AV-Receiver einen entsprechenden Phono-Eingang. Ohne diesen muss für den Anschluss eines Plattenspielers ein zusätzlicher Verstärker angeschlossen werden, der nicht nur Platz verbraucht sondern natürlich auch zusätzliches Geld kostet. Ein solches Problem erst nach dem Kauf zu entdecken, kann also ziemlich ärgerlich sein. Viele AV-Receiver werden zusätzlich mit einem UKW-Radioempfänger geliefert, da der nachträgliche Anschluss eines UKW-Empfängers weitaus teurer ist als die benötigten Komponenten bereits von Anfang an in den Receiver einzubauen.

HiFi-Receiver

Im Gegensatz zum AV-Receiver, der neben Audio Signalen auch Video Signale empfangen und verarbeiten kann (AV steht für Audio-Video), können HiFi-Receiver lediglich Audio-Signale verarbeiten. Die Entscheidung, welche Variante gekauft wird, richtet sich maßgeblich nach dem gewünschten Einsatz. Für eine Heimkino-Hifi-Anlage muss natürlich ein AV-Receiver gekauft werden, für einfache HiFi-Anlagen, bei denen die Wiedergabe von Video nicht vorgesehen ist, reicht der HiFi-Receiver völlig aus. Davon abgesehen sind die Funktionen eines HiFi-Receivers in etwa die gleichen wie die eines AV-Receivers.

CD-Player / Receiver / Recorder / Wechsler

Einer der wichtigsten Bausteine einer Musikanlage ist für die meisten Menschen der CD-Spieler. Die einfachste Variante spielt einfach nur klassische Compact Discs ab, doch der Markt hat weitaus mehr zu bieten als das. Viele Geräte können mittlerweile auch neben normalen Audio-CDs selbst gebrannte CD-Rs und CD-RWs abspielen, auf denen sich Dateien im MP3 oder WMA Format befinden. Das ist durchaus praktisch und gehört meist zum guten Ton. Zu den Standardfunktionen gehören darüber hinaus Shuffle-Einstellungen, also das Hören von zufällig ausgewählten Liedern einer CD oder die Wiedergabe nur eines Songs oder zuvor eingestellter Lieder einer CD.

Eine CD-Wechsler Funktion ist für viele Käufer ein weiterer ausschlaggebender Faktor bei der Kaufentscheidung. Ein CD-Wechsler bietet meist Platz für bis zu fünf CDs, die gleichzeitig in das Gerät eingelegt werden können. Beim Abspielen entfällt dann das lästige CD-Wechseln wenn man mal Lust auf einen anderen Interpreten hat. Einige Geräte bieten zudem die Möglichkeit nach Belieben selbst während der Wiedergabe zwischen einzelnen CDs zu wechseln oder sogar ganze Lieder für die spätere Wiedergabe zu speichern. Unabhängig von den verfügbaren Funktionen ist es aber auf alle Fälle wichtig darauf zu achten, dass das Display des CD-Spielers neben wichtigen Informationen und Übersichtlichkeit auch in einer angenehmen Farbe beleuchtet wird und vor allen Dingen dimmbar ist. Wer möchte schon bei einem ruhigen Abend mit entspannender Musik die ganze Zeit von grellen Lichtern geblendet werden, die einem das Gefühl geben, sich nicht im gemütlichen Wohnzimmer sondern in einer vollen Diskothek zu befinden?

Zusätzlich gibt es so genannte CD-Receiver. Wie der Name vermuten lässt, leisten sie nicht nur Funktionen zu CD Wiedergabe, sondern vereinen in sich auch die Funktionen eines AV-Receivers. Das spart natürlich Platz und Geld, nimmt einem aber auch einen Teil Flexibilität, da bei Defekten oder anderen Problemen immer das gesamte Gerät ausgetauscht werden muss.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch die Variante des CD-Recorders. Neben der Audio Wiedergabe bietet dieser auch Funktionen zur Audio Aufnahme auf CD oder gegebenenfalls Festplatte. Der größte Unterschied zwischen den verschiedenen Modelle ist dabei das Vorhandensein oder Fehlen einer Festplatte. Mit Festplatte können Daten direkt und auch in größerer Menge aufgenommen werden und auch zu Wiedergabe benötigt man keine CDs. Ohne Festplatte werden die Daten direkt auf eine beschreibbare CD aufgenommen und können so natürlich auch auf anderen Geräten wiedergegeben werden. Dies bedeutet aber, dass vor der Aufnahme immer eine beschreibbare CD vorhanden sein muss. Auch im Falle von Fehlversuchen bei der Aufnahme wird so eine CD verbraucht. Bei Modellen mit Festplatte können diese einfach gelöscht oder überschrieben werden.

Unabhängig von der Wahl des Gerätes sollte man beim Kauf auch darauf achten, dass entsprechende Anschlussmöglichkeiten für den eigenen AV-Receiver vorhanden sind. Auch die Möglichkeit eines Anschlusses für Kopfhörer ist für die meisten Käufer wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden.

Kassettendeck

Ein Kassettendeck gehört für viele Käufer schon der grauen Vorzeit an, doch auf dem Speicher und im Keller treiben sich noch so manche alte Kassetten aus Kinder- und Jugendzeiten herum und es ist sicherlich schön sich diese noch das ein oder andere Mal anzuhören. Auch für die Aufnahme von Radiosendungen eignen sich Kassetten nach wie vor, da sie billig in der Anschaffung sind und einfach zu benutzen. Hochwertige Kassettendecks für die Musikanlage verfügen meist über zwei separate Decks. Dies ermöglicht das Überspielen von Audio Spuren von einer Kassette auf eine andere. Zusätzlich ist es bei modernen Geräten möglich über einen USB-Anschluss Audiodateien von der Kassette auf den Computer zu übertragen, sie so zu digitalisieren und zu speichern. Da Kassetten schließlich nicht ewig halten und die Bänder nach einigen Jahrzehnten gerne auch mal brüchig werden, ist das eine einfache und praktische Methode um Schätze aus alten Zeiten für immer digital zu sichern.

Die Kassette hat bereits eine lange Geschichte hinter sich, bereits 1963 wurde sie vom bekannten Hersteller Phillips auf den Markt gebracht und erfreute sich besonders in den folgenden 70'er und 80'er Jahren großer Beliebtheit. Die Audiosignale sind analog und werden auf einem Magnetband gespeichert. Die meisten Kassetten sind beidseitig abspielbar und bieten damit jede Menge Speicherplatz für Musik oder Hörspiele. Da bei analoger Datenkompression meist ein mehr oder weniger großer Qualitätsverlust bei Überspielen oder Abspielen einhergeht, lohnt sich die Digitalisierung der alten Kassetten auch von diesem Standpunkt aus. Dafür ist zusätzliche Software für den Computer nötig, die teilweise als Freeware im Internet erhältlich sind, aber auch mit einigen Kassettendecks mitgeliefert werden. Vor dem Kauf also auch auf dieses Merkmal achten, damit zu Hause nicht noch ein erneuter Weg zum nächsten Elektronikmarkt ansteht.

Receiver, HiFi-Tuner & DAB-Radio

Obwohl mittlerweile viele Radiohörer auf Internetradio umsteigen, ist auch ein HiFi-Tuner, als ein Gerät zum Empfang und zur Wiedergabe von Radiowellen, sehr beliebt. Neben dem normalen UKW-Radio empfangen viele Geräte aber mittlerweile auch Internetradiosignale, lassen sich über einen Computer im Heimnetzwerk programmieren und bieten noch so allerlei andere Besonderheiten. Die meisten Geräte bieten dabei auch neben dem normalen, manuellen Sendersuchlauf, um Radiosender zu finden und zu speichern, auch einen automatischen Sendersuchlauf. Gespeichert werden können etliche Sender mit Namen oder selbst eingestellten Bezeichnungen. Während durchschnittliche Geräte etwa zwei Dutzend Kanäle speichern können, schaffen es Spitzengeräte sogar auf bis zu 100 Kanäle. Das ist besonders dann interessant, wenn auch Internetradio empfangen werden kann.

Zum Empfang von herkömmlichen UKW-Signalen braucht es natürlich auch eine Antenne, die mit jedem Gerät mitgeliefert wird. Wem die Signalstärke nicht ausreicht oder falls der gewünschte Gerätestandort für einen optimalen Empfang nicht ideal ist, kann eine zusätzliche Aktivantenne angeschlossen werden. Diese dient gleichzeitig als Verstärker und erhöht die mögliche Lautstärke um bis zu 30 dB. Darüber hinaus gibt es seit 2001 in Deutschland auch das so genannte DAB Radio, abgekürzt steht das für Digital Audio Broadcasting, also einfach ausgedrückt Digitales Radio. Digitales Radio ist im Gegensatz zu analogen UKW-Radios weniger störanfällig, es gibt weniger Rauschen und die Signale sind einfacher zu empfangen. Außerhalb von Bayern jedoch findet DAB noch keinen flächendeckenden Einsatz, was sich mit der Einführung von DAB+ im Jahr 2011 allerdings ändern sollte. Die meisten neuen HiFi-Tuner sind in der Lage diese DAB und DAB+ Signale problemlos zu empfangen.

Weiterhin zur Kaufentscheidung beitragen kann das Vorhandensein von Fernbedienung, USB-Anschluss und gegebenenfalls Wlan für den Empfang von Internetradiosignalen. Die Fernbedienung kann sich durchaus als nützlich erweisen, wenn im Radio mal wieder nur Werbung kommt und man für den Senderwechsel nicht durch das ganze Wohnzimmer laufen möchte. Allerdings lohnt es sich bei mehreren HiFi-Komponenten auch auf eine Kombifernbedienung zurück zu greifen, die über Tastendruck oder Touchscreen zwischen verschiedenen Geräten umschalten kann. Auch für die Heimkinoanlage mit BluRay-Player und Fernseher lässt sich eine solche Fernbedienung einsetzen und verhindert so das ausbrechende Fernbedienungs-Chaos auf dem Wohnzimmertisch. Mit einem USB-Anschluss lässt sich zusätzlich einerseits ein Computer für die Programmierung von Radiokanälen anschließen, aber auch MP3-Player oder Massenspeichergeräte können so an die Anlage angeschlossen werden.

Netzwerk-Player

Mit Netzwerk-Playern haben Hifi Hersteller die nächste Evolutionsstufe der Musikanlagen erreicht. Das Prinzip der Netzwerk-Player verfolgt das Ziel ein Heimnetzwerk für die Audio Wiedergabe aufzubauen. Statt CDs, Kassetten und UKW-Radio werden die Musikdaten an zentraler Stelle, beispielweise einer externen Festplatte oder dem heimischen Computer, gespeichert. MP3 statt traditionellem Tonträger heißt da das Motto, das unter eingefleischten HiFi-Anhängern noch nicht auf besonders viel Zuspruch stößt. Viele fürchten einen Klangverlust bei MP3 im Vergleich zu traditionellen Tonträgern. Zudem sind Netzwerk-Playern in der Anschaffung weitaus teurer als traditionelle Musikanlagen. Dabei hat das neue Prinzip einige überzeugende Vorteile. Durch kabellose Netze beispielsweise lässt sich der Kabelsalat im Wohnzimmer stark eindämmen, auch generell sind weniger Einzelkomponenten nötig, da CD-Spieler und Radio-Tuner ersatzlos gestrichen werden können. Außerdem ist die Tonqualität von rein digitalen Signalen oft weitaus besser als die von analogen Signalen. Vorbei sind die Zeiten von Radiorauschen und knisternden Kassettenbändern.

Die Steuerung eines Netzwerk-Players lässt sich zentral über den eigenen Server, Computer, Tablet-PC oder die Kombifernbedienung verwirklichen. Alle Daten liegen auf dem zentralen Server und können von jedem Ort in der Wohnung oder im Haus aus angesteuert werden. In Zukunft werden Netzwerk-Player wohl zum größten Teil den Markt übernehmen, zur Zeit jedoch sind ordentliche Systeme noch nicht besonders günstig zu haben. Besonders durch die Steuerung über eigene Apps für iPhone und Smartphone ist die Bedienung dieser Geräte allerdings zukunftsweisend und bietet deshalb bereits jetzt einen Vorgeschmack auf das Heim Entertainment der Zukunft.

SACD-Player

Der SACD-Player ist die Fortsetzung des altbekannten CD Players. Dabei steht SACD für Super Audio Compact Disc und ist im Grunde nicht, wie der Name vermuten lässt, eine Art CD sondern hat vielmehr Ähnlichkeiten mit der DVD. Die Vorteile liegen ganz klar in der verbesserten Audio-Auflösung und dem damit verbesserten Klangverhalten. Darüber hinaus unterstützt die SACD die nicht komprimierte Speicherung und Wiedergabe von Mehrkanalton, also Raumklang. Diese Vorteile machen den SACD-Player zu einem logischen Nachfolger des klassischen CD-Players, dessen Hauptkonkurrent die Audio-DVD ist. Allerdings ist das verbesserte Klangbild noch nicht völlig nutzbar, da ein entsprechender Player in der Regel noch immer über analoge Kabel angeschlossen wird und nicht, wie es die Entwicklung seit kurzem auch langsam unterstützt, mit einem passenden HDMI-Kabel. SACD-Player, die mit einem HDMI-Kabel angeschlossen werden, bieten im Vergleich zum Anschluss über analoge Kabel ein deutlich besseres und saubereres Klangbild.

Obwohl es SACD-Player bereits seit über einem Jahrzehnt gibt und die Technik durchaus ausgefeilt ist und einige Vorzüge bietet, konnte sie sich auf dem Markt noch nicht besonders durchsetzen. Zudem ist der Kopierschutz von SACDs sehr stark, was das Überspielen der Daten auf den Computer fast unmöglich macht und somit den Einsatz der Daten für Netzwerk-Player verhindert. Auch ist die Wiedergabe in herkömmlichen PC-Laufwerken nicht möglich und auch Sony hat die Unterstützung in den neueren Modellen ihrer Spielkonsole Playstation 3 abgesetzt. Die SACD konnte sich bis heute also kaum durchsetzen und auch ihre Marktanteile liegen mit weniger als einem Prozent jenseits von Gut und Böse. Auch der direkte Konkurrent, die Audio-DVD, kann da nicht sehr viel mehr überzeugen und so wird auch in Zukunft noch die CD als Speichermedium für Musik die Märkte dominieren. Abgesehen davon wird der Marktanteil von herunterladbaren Songs aus dem Internet immer höher und verdrängt damit andere Medien langsam aber sicher. Die Anschaffung eines SACD-Players lohnt sich damit nur für wahre Fans des Mediums, gehört aber definitiv nicht zur Grundausstattung einer HiFi-Anlage.

Plattenspieler

Obwohl der Plattenspieler eine Erfindung des vergangenen Jahrtausends ist, halten sich LPs noch immer hartnäckig auf dem Markt. Nicht nur für Hobby- und professionelle DJs gehören sie zum täglich Brot, auch diejenigen, die gern im Gefühl alter Zeiten schwelgen bieten LPs die perfekten Voraussetzungen. Zudem ist es doch schön, auch mal die Platten aus der Jugend wieder ausgraben zu können und sie in bester Tonqualität wiederzugeben. Moderne Plattenspieler sind mittlerweile sogar in Verbindung mit einer kompakten Stereoanlage zu haben, doch für den perfekten Klang lohnt sich die Anschaffung als separates Gerät zum Anschluss an die existierende HiFi Anlage. Natürlich unterstützen Platten noch keinen Mehrkanalton, da helfen entsprechende Lautsprecher auch nichts, doch das muss dem Musikgenuss keinen Abbruch tun.

Beim Kauf eines Plattenspielers muss heute zum Glück nicht mehr viel Geld investiert werden. Gute Geräte gibt es bereit für unter 100 Euro. Zu achten ist vor allem auf einen USB-Anschluss, der es möglich macht, wie beim Kassettendeck auch die Musikdaten zu digitalisieren und so für die Zukunft zu bewahren. Auch die Übertragung von Songs auf MP3-Player ist so möglich. Nützlich ist auch die separate Einstellmöglichkeit von Abspielgeschwindigkeit und Plattengröße. Angeschlossen wird ein solcher Plattenspieler dann über einen Clinch-Stecker, wobei darauf zu achten ist, dass dieser nicht fest mit dem Gerät verbunden sein sollte. In diesem Fall ist der Ersatz des Kabels im Fall von defekten oder zu kurzen Kabeln nicht so ohne weiteres möglich, was für einigen Ärger sorgen dürfte. Häufig hilft in diesem Fall nur eine Neuanschaffung des Geräts, was vermieden werden kann, wenn von vornherein ein Gerät mit nicht fest verbundenem Kabel gewählt wird.

Lautsprecher

Das Thema der Lautsprecher ist ein breites Feld. Zunächst einmal entscheidet natürlich der AV-Receiver darüber wie viele Lautsprecher höchstens an die Anlage angeschlossen werden können, was die Suche nach den perfekten Lautsprechern zum Glück etwas einengt. Die einfachste Möglichkeit beim Kauf ist der Erwerb einer kompletten Lautsprecheranlage. Hier sind die einzelnen Komponenten bereits aufeinander abgestimmt und alle nötigen Kabel zum Anschluss der Lautsprecher werden mitgeliefert. Wer jedoch unter diesen Angeboten keine passenden Lautsprecher findet oder sich lieber selbst die perfekte Kombination von Lautsprechern auswählt, der kann die einzelnen Komponenten auch individuell erwerben.

Herzstück der Lautsprecher ist zunächst einmal der so genannte Subwoofer. Von diesen brauchen Sie in der Regel nur einen, außer Sie verfügen über eine Anlage mit 11.2 Surround Sound. Die kleinere Zahl hinter dem Punkt beschreibt die Anzahl der Subwoofer. Dieser Lautsprecher sorgt für die tiefen Töne bei Musik oder Film, außerdem lässt sich über dieses Element häufig auch die Lautstärke der anderen Lautsprecher einstellen. Zusätzlich muss dann noch ein zentraler Lautsprecher angebracht werden. Bei Komplettsystemen ist dieser meist bereits in die Subwooferbox integriert. Die übrigen Lautsprecher können dann jeweils Paarweise hinzugekauft werden. Häufig unterstützen die Systeme auch Lautsprecher von verschiedenen Herstellern. Wer auf den Kabelsalat im Wohnzimmer verzichten möchte, kann auch auf ein System mit Funkverbindungen zurückgreifen. Hier werden die Audiosignale über die Luft gesendet und die empfangenden Lautsprecher können beliebig im Raum aufgestellt werden. Besonders bei großen Räumen ist dieses System sehr praktisch.

Ausschlaggebend für die Stärke der Lautsprecher ist die Watt Angabe, die bei jedem Modell angegeben wird. Je höher die Watt Anzahl desto mehr Leistung bietet ein Lautsprecher. Während einzelne, kleine Boxen lediglich über 50 Watt Leistung verfügen, können ganze Anlagen schnell über 500 Watt erreichen.

Verstärker, Vorstufe & Endstufe

Der Verstärker ist bei den meisten Receivern bereits im gleichen Gehäuse verbaut. Das vereinfacht die Nutzung und den Anschluss stark. Befinden sich Vorstufe und Endstufe im gleichen Gerät spricht man allgemein von einem Vollverstärker. Ist zusätzlich noch ein Tuner, also ein Radioempfänger, eingebaut, entsteht daraus ein Receiver. Da die meisten Kunden sich ohnehin einen kompletten Receiver kaufen, ist die Frage um Verstärker, Vorstufe und Endstufe in diesem Fall überflüssig. Unter der Vorstufe versteht man gemeinhin die Kombination von Signaleingang, also CD-Spieler, Radioempfänger oder MP3-Player, dem sogenannten Tape-Monitor und abschließend verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für den Ton. Unter diesen findet sich die Lautstärkeregelung, Balanceeinstellungen, Klangregelung und Loudness-Einstellung. Dies alles macht die Vorstufe aus. Danach folgt die Endstufe, also der Endverstärker.

Für den Fall, dass Vor- und Endstufe als getrennte Geräte angeschlossen werden, lässt sich zwischen Vorverstärker und Endverstärker auch ein zusätzlicher Equalizer einbauen. Zusätzlich bietet diese Variante den Vorteil, dass der Endverstärker von einem anderen Hersteller stammen kann. Vom Endverstärker gelangen die Audiosignale schließlich zu den Lautsprechern. Beim Kauf kann man sich grob danach richten, dass ein Verstärker insgesamt - unabhängig vom Vollverstärker oder separate Vor- und Endstufe - etwa die Hälfte der angeschlossenen Lautsprechern kosten sollte, um insgesamt ein gutes Klangbild zu erzielen.

DJ-Equipment

Wer ambitioniert ist und die eigene Wohnung gerne mal in einen Dancefloor verwandeln möchte, sollte sich passend zur HiFi-Anlage auch das richtige DJ-Equipment anschaffen. Auch für den professionellen Discjockey lohnt sich das richtige Equipment für zu Hause. Für diese Tätigkeit reichen die normalen HiFi-Komponenten allerdings bei Weitem nicht aus. Zu den wichtigsten Komponenten gehört natürlich ein passender Plattenspieler. Im Gegensatz zu Modellen für deinen Heimeinsatz müssen diese vor allem die Einstellung der Abspielgeschwindigkeit unterstützen. Nützlich ist es auch wenn ein USB-Anschluss unterstützt wird, damit zusätzlich auch MP3s abgespielt werden können. Professionelle DJs nutzen außerdem nicht nur einen Spieler sondern gleich zwei Plattenspieler. Auch ein Schutzdeckel ist bei solchen Plattenspielern nicht nötig und würde bei der Arbeit des DJs nur im Weg sein.

Darüber hinaus gehört ein guter Kopfhörer immer zum Equipment. Dieser sollte nicht nur bequem sein, sondern auch authentischen Ton übertragen. So werden Störgeräusche aus der Umgebung ausgeblendet und Sie können sich komplett auf Ihre Arbeit konzentrieren. Wichtig ist es auch, dass die Kopfhörer Umgebungsgeräusche gut ausblenden. Zusätzlich kann sich die Anschaffung eines Mischpultes lohnen, um besondere Effekte zu erreichen und für einen einzigartigen Sound zu sorgen. Für den professionellen Einsatz des DJ-Equipments kann es sich zudem als nützlich erweisen ein entsprechendes Pult zu kaufen, das Platz für alle Komponenten bietet. So ist es möglich, dass die einzelnen Komponenten sich sicher und übersichtlich platzieren lassen.

HiFi-Zubehör

Nach dem Kauf einer HiFi-Anlage ist es unter Umständen sinnvoll, weiteres Zubehör für die Musikanlage zu erwerben. Um den Klang möglichst realistisch und voll zu erleben, sollten bei der Auswahl des passenden Zubehörs einige grundlegende Dinge beachtet werden.

Bei der Auswahl der Verbindungskabel ist es beispielsweise sinnvoll, sich unterschiedliche Kabel herauszusuchen und bei einem Verkäufer nachzufragen, ob diese im Laden getestet werden können. Bei Kopfhörern oder Ohrhörern ist es hingegen sinnvoll, nach aktuellen Testberichten zu suchen. Hier werden meist in kurzen Abständen jeweils aktuelle Modelle von unabhängigen Instituten oder Zeitschriften getestet. Doch auch die Unterbringung der neuen Anlage in der Wohnung steht an: Hier empfiehlt es sich, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren und individuell je nach Größe der HiFi-Anlage und des eigenen Wohnraums passende Möbelstücke zu finden.

Eher optionales Zubehör hingegen sind Mikrofone. Diese können je nach eigenem Bedarf erworben werden. Oft werden Mikrofone an HiFi-Anlagen angeschlossen, um gemeinsam mit Freunden Karaoke-Abende zu veranstalten. Doch Mikrofone können auch an HiFi-Anlagen angeschlossen werden, um professionelle Aufnahmen des eigenen Gesangs oder verschiedener Musikinstrumente zu machen. Dies ist vor allem nützlich, falls man eine eigene Band hat und die Anmietung eines Tonstudios für Aufnahmen umgehen möchte.

Kabel

Um die neue HiFi- oder Heimkinoanlage nutzen zu können, müssen oft noch zahlreiche Kabel angeschafft werden. Diese werden benötigt, um die einzelnen Geräte und Komponenten zu verbinden. Da den Verbindungskabeln von HiFi-Anlagen meist nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt wird, führt die Wahl minderwertiger Kabel oft zu starken Klangeinbußen. Aus diesem Grund ist es wichtig, hochwertige Verbindungskabel sorgfältig auszuwählen.

Bei der konkreten Auswahl des Kabels muss zuerst bestimmt werden, wie lang das Kabel sein muss. Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass bei symmetrischen Boxen, zum Beispiel bei Stereo-Systemen, jeweils Kabel mit der gleichen Länge verwendet werden. Zudem sollte die Länge von Kabeln so kurz wie möglich gehalten werden. Dies hat zum einen den Vorteil, dass hinter den Geräten keine Unordnung entsteht. Außerdem verringern kürzere Kabel die Gefahr, dass es zu Signalverfälschungen oder zum Verlust von Höhen und Tiefen kommt.

Ein weiterer Aspekt der beim Kauf der Verbindungskabel beachtet werden sollte ist die Laufrichtungsangabe, die bei hochwertigen Kabeln angegeben ist. Kabel mit Laufrichtungsangabe sollten so verlegt werden, dass die Signale gemäß dieser Angabe verlaufen. Dies hat einen einfachen Grund: Bei der Herstellung dieser Kabel wird der Leiter, also meist der Kupferdraht im Inneren eines Kabels, so bearbeitet, dass die Molekularstruktur des Kupfers in eine Richtung verändert wird.

Doch auch bei der Verlegung der Kabel sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden: Kabel sollten generell möglichst geradlinig und frei verlegt werden. Dies ist bei kürzeren Kabeln meist kein Problem. Vermieden werden sollte aber auf jeden Fall, die Kabel zusammenzubinden oder hinter den Geräten ab- oder einzuklemmen. Optimal für das saubere Verstauen der Kabel ist dagegen ein Kabelkanal oder Kabelschläuche. Bei diesen liegen mehrere Kabel nebeneinander und können so unauffällig verstaut werden. Zudem schützt ein Kabelkanal die Kabel vor Verschmutzung oder Beschädigung und dient der mechanischen Entlastung des Kabels.

Kopfhörer & Ohrhörer

Natürlich möchte man nicht immer lautstark Musik hören. Der Partner hat Kopfschmerzen, das Kind schläft und da macht sich eine laut aufgedrehte Stereoanlage alles andere als gut. Zum Glück gibt es da eine einfache Lösung in Form von Kopfhörern. Die verschiedenen Varianten finden dabei natürlich ihre Fans, doch einige Dinge können beim Kauf durchaus beachtet werden. Gemeinhin sind Ohrhörer mehr für unterwegs geeignet. Ihre geringe Größe spiegelt sich dabei auch in der möglichen Klangqualität wider, außerdem ist diese Kopfhörervariante nicht die gesündeste. Viele Menschen empfinden darüber hinaus Schmerzen im Ohr bei längerem Tragen der Ohrhörer. Für Zuhause eignen sich da Kopfhörer viel besser, die einerseits besseren Klang bieten, aber auch angenehmer zu tragen sind. Durch Polsterungen an Bügel und Hörmuschel werden unangenehme Druckstellen an Kopf und Ohren verhindert und auch dem stundenlangen Musikgenuss steht nichts mehr in Wege.

In größeren Räumen bietet es sich zudem an auf Funkkopfhörer zurück zu greifen. Diese benötigen keine Verbindungskabel zwischen Stereoanlage und Kopfhörer und werden in der Regel mit eingebauten Akkus betrieben. Dem Klang dieser Geräte tut das keinen Abbruch. Für besonders guten Klang kann man zudem Mehrkanalkopfhörer nutzen, die ähnlich wie 5.1 Surround Sound Anlagen einen intensiven Raumklang ermöglichen. Zu achten ist beim Kauf auch die Art des Anschlusses, da für Kleingeräte häufig ein Stecker mit 2,5mm Durchmesser benötigt wird, Musikanlagen und Verstärker jedoch unterstützen lediglich 3,5 mm Stecker. Im Zweifelsfall kann diesem Problem mit Hilfe eines Adapters aus dem Elektrofachmarkt beigekommen werden.

Bei dem Gebrauch von Kopfhörern sollte allerdings das Gesundheitsrisiko nicht unterschätzt werden. Besonders bei hohen Lautstärken ist die Verwendung von Kopfhörern über längere Zeit nicht anzuraten und sollte nur gelegentlich genutzt werden. Andernfalls kann auf längere Sicht hin eine Schädigung des Trommelfells und damit auch eine Verschlechterung des Hörleistung erfolgen.

Mikrofon

Ein Mikrofon kann für so manchen Hobbymusiker die perfekte Ergänzung einer ausgefeilten Musikanlage sein. Mit einem Mikrofon lässt sich direkt über die Anlage Ton auf CD oder Kassette aufnehmen. Auch für gemeinsame Karaoke-Abende mit Freunden bietet sich ein Mikrofon an. Natürlich ist für solche Einsätze das Mikrofon an einem handelsüblichen Headset nicht mehr ausreichend und so stellt sich die Frage, wie viel ein gutes Mikrofon kosten muss und was es zu bieten hat. Ein professionelles Studiomikrofon für Gesangsaufnahmen kostet gerne mal einige hundert Euro, doch für den Heimeinsatz genügen auch einfachere und günstigere Modelle von namenhaften Herstellern wie Sony.

Beim Kauf sollte auf jeden Fall der mögliche Frequenzbereich beachtet werden. Je größer dieser ist, desto mehr höhere und tiefere Töne lassen sich mit dem Gerät aufnehmen. Auch wichtig ist die Empfindlichkeit, die in dB angegeben wird. Darüber hinaus lohnt es sich auf die Kabellänge und die verfügbaren Anschlüsse zu achten, um mögliche Adapternachkäufe zu umgehen. In Musikfachgeschäften können Mikrofone zudem auch ausprobiert werden und ein Besuch in einem solchen Geschäft könnte sich dahingehend durchaus lohnen.

Tonabnehmer

Ein Tonabnehmer dient der Umwandlung von mechanischen Schwingungen in Audiosignale. Beispielsweise verfügen Elektrogitarren über einen Tonabnehmer, aber auch Plattenspieler nutzen einen solchen Wandler. Bei letzterem befindet sich dieser im Anschluss an die Plattennadel. Um die resultierenden Signale hörbar zu machen werden Verstärker genutzt um die Töne über einen Lautsprecher auszusenden. Den Tonabnehmer bei Plattenspielern auszuwechseln kann besonders bei älteren Geräten einmal nötig werden, schlägt aber preislich schnell mit 200 Euro und mehr zu Buche. Hier kann sich je nach Gerät auch eine Neuanschaffung eher lohnen als die Reparatur eines alten Geräts. Das Austauschen von Tonabnehmern gehört zudem nicht zu den alltäglichen Arbeiten an einer HiFi-Anlage und sollte dementsprechend von einem Fachmann durchgeführt werden.

D/A-Wandler

Der D/A Wandler findet seinen Einsatz in den meisten elektronischen Wiedergabegeräten. Er wandelt digitale Signale in analoge Signale um, so etwa bei CD-Spielern oder auch Mobilfunkgeräten. Externe D/A Wandler können zusätzlich an eine existierende HiFi-Anlage angeschlossen werden. Mit verschiedenen Eingängen lassen sich so digitale Signale von Computer oder MP3-Dateien akustisch aufwerten und in hervorragender und verbesserter Qualität über angeschlossene Lautsprechersysteme wiedergeben. Besonders für den Anschluss an einen Computer bieten sich solche D/A Wandler an.

HiFi-Möbel

Um die Hifi-Anlage letztlich stilvoll und sicher im heimischen Wohnzimmer aufzustellen, gibt es spezielle HiFi-Möbel. Der altbekannte HiFi-Turm ist dabei die klassische Variante um eine HiFi-Anlage aufzustellen. Hierbei werden die einzelnen Komponenten übereinander gelagert mit den Lautsprechern im weiteren Umfeld. Um dies zu realisieren gibt es spezielle Regale, die mit hochwertigen Metall und Glaskomponenten dafür sorgen, dass sich ein edel anmutender HiFi-Turm im Raum erhebt. Besonders bei vielen einzelnen Komponenten sollte darauf geachtet werden, dass das Material der Belastung standhalten kann, da einzelne Hifi-Komponenten leicht über fünf Kilo wiegen können. Besonders stabil und somit gut bei einer hohen Belastung ist Glas.

Auch für HiFi-Anlagen, die gleichzeitig als Heimkinoanlage genutzt werden, gibt es entsprechende Möbel und Regale. Hier ist meist noch Platz für einen Fernseher, der damit sicher und optisch ansprechend verstaut werden kann. Vor dem Kauf sollten Sie also die Abmessungen der einzelnen Komponenten auflisten, damit auch jede ihren Platz im neuen Möbelstück findet. Für Lautsprecher eignet sich allerdings die Aufbewahrung im Regal oder Schwank keinesfalls, sie stehen besser frei im Raum oder werden an der Wand angebracht. Auf keinen Fall sollten Lautsprecher in Regalen oder gar offenen Schrankwänden untergebracht werden, da dies den Klang mindern würde. Wenn keinen Platz für die Wandbefestigung ist oder falls die Wände das Gewicht der Lautsprecher nicht tragen würden, können auch zusätzliche Ständer gekauft werden, auf denen die Lautsprecher sicher und stilecht angebracht werden können. Bei der Entscheidung für diese Möglichkeit sollte man besonders darauf achten, dass die Ständer ein gewisses Gewicht mit sich bringen, damit Katze, Hund oder Kind nicht im Vorbeigehen den gesamten Aufbau mit sich nehmen.

Fazit

All das lässt den Schluss nahe liegen, dann die Anschaffung und der Unterhalt einer HiFi-Anlage eine Wissenschaft für sich ist. Jedoch werden nur wahre Profis auf dem Gebiet sich mit den Feinheiten der einzelnen Komponenten wirklich tiefergehend auseinander setzen. Generell lässt sich sagen, dass man natürlich in eine professionelle Stereoanlage leicht einige tausend Euro stecken kann, aber besonders in kleineren Wohnzimmern lohnt sich diese Investition nicht zwangsläufig. Besonders in Sachen Mehrkanalsysteme kann man es schnell übertreiben, im Alltag und bei normalen Wohnzimmergrößen wird man kaum eine 11.2 Anlage benötigen um überzeugenden Surround Sound oder Kinoatmosphäre zu erzeugen.

Für die kleineren Ansprüche gibt es im Bereich der Stereoanlagen einen sehr großen Markt mit breitem Angebot. Auch diese Systeme leisten einiges und schaffen es, einen raumfüllenden Klang zu erzeugen. Besonders für Kinderzimmer oder Küche sind diese Musikanlagen perfekt geeignet.

Während man in der Vergangenheit noch über einfache Audiosysteme für das Heimkino oder den Anschluss von externen Speichermedien zur Wiedergabe von Musik staunte, bietet eine HiFi-Anlage in der heutigen Zeit jede Menge Funktionen, die man früher gar nicht erst für möglich gehalten hat. Der Markt hat jedes Jahr neue Errungenschaften zu bieten und es lohnt sich, sich mit den neuesten Neuerungen auseinander zu setzen. So können Sie immer auf der Welle der Zeit mitreiten und verpassen keine technische Neuerung. Auch Systeme, die zur Zeit noch teuer sind, wie etwa Multimedia-Spieler werden so in den nächsten Monaten und Jahren die klassischen Receiver ersetzen. Spekulieren Sie also auf eine solche Technik, kann es sich lohnen mit dem Kauf noch etwas zu warten. Ansonsten lassen Sie sich im Elektrofachmarkt Ihrer Wahl überraschen, hören sie sich die Qualität der verschiedenen Produkte vor Ort an und entscheiden Sie dann, was Ihren Ansprüchen entspricht!

Mehr zum Thema